Trainingsdaten

Trainingsdaten sind die Sammlung von Beispielen – Texte, Bilder, Töne –, aus denen ein Künstliche Intelligenz ist die Fähigkeit eines Computersystems, Aufgaben zu erledigen, die wir mit menschlicher Intelligenz verbinden – etwa Sprache verstehen, Bilder erkennen oder Entscheidungen treffen. Mehr im Glossar → -Modell seine Muster lernt. Sie sind der Rohstoff des maschinellen Lernens, und ihre Menge und vor allem ihre Qualität prägen unmittelbar, wie gut das Modell funktioniert. Sind die Daten unvollständig, veraltet oder von menschlichen Vorurteilen durchzogen, erbt das Modell diese Mängel – so entstehen Verzerrungen. Sie werfen zudem wichtige Fragen zu Datenschutz und Urheberrecht auf, je nachdem, woher sie stammen. Das Wissen eines Modells ist zum Zeitpunkt seines Trainings „eingefroren“, es kennt spätere Fakten also nur, wenn externe Quellen angebunden werden. Zu verstehen, aus welchen Daten eine KI lernt, hilft einzuschätzen, worauf man sich verlassen kann und worauf nicht.

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