OAuth
OAuth ist ein offener Autorisierungsstandard, der es einer Anwendung erlaubt, auf einen Teil deiner Daten bei einem anderen Dienst zuzugreifen, ohne dein Passwort kennen zu müssen. Statt deine Zugangsdaten herauszugeben, erteilst du eine konkrete, begrenzte Erlaubnis, und der Dienst gibt der Anwendung ein Token Ein Token ist die kleinste Texteinheit, mit der ein Sprachmodell arbeitet: meist ein Wort oder Wortteil. Preis und Grenzen werden in Tokens gemessen. Mehr im Glossar → , das wie ein zeitlich begrenzter, widerrufbarer Schlüssel wirkt. Genau das passiert, wenn du auf „Mit Google verbinden" klickst und eine App etwa deinen Kalender sehen darf, aber nicht deine E-Mails. Die Vorteile: Du teilst nie dein Passwort, die Berechtigungen sind fein abgestuft, und du kannst sie jederzeit entziehen. Wichtig ist die Unterscheidung: OAuth regelt die Autorisierung – was eine App darf –, während die Authentifizierung – wer du bist – über Schichten wie OpenID Connect gelöst wird. Es ist die Grundlage vieler heutiger Logins und Integrationen zwischen Diensten.