Edge Computing
Edge Computing bedeutet, Daten nah an dem Ort zu verarbeiten, an dem sie entstehen oder genutzt werden – am „Rand" (Edge) des Netzwerks, nahe beim Nutzer oder Gerät – statt sie an ein weit entferntes zentrales Rechenzentrum zu schicken. Indem der Weg, den die Information zurücklegen muss, verkürzt wird, sinkt die Latenz (die Verzögerung), und alles reagiert schneller – entscheidend für zeitkritische Anwendungen wie autonome Autos, das Internet der Dinge oder Cloud „Cloud" bezeichnet Dienste und Speicher, die nicht auf deinem Gerät, sondern auf externen Servern im Internet laufen. Du greifst von überall darauf zu. Mehr im Glossar → -Gaming. Zugleich entlastet es das Netzwerk und den zentralen Server Ein Server ist ein leistungsstarker Computer, der Daten oder Dienste für andere Geräte bereitstellt – etwa eine Website ausliefert oder deine Cloud-Dateien speichert. Mehr im Glossar → . Es ist eng mit Content-Delivery-Netzwerken ( CDN Ein CDN (Content Delivery Network) speichert Kopien deiner Website auf Servern weltweit. Besucher werden vom nächstgelegenen Server bedient – das beschleunigt das Laden. Mehr im Glossar → ) verwandt, die Dateien schon näher an die Nutzer bringen; Edge Computing geht einen Schritt weiter, indem es auch Logik und Berechnungen an diesen nahen Punkten ausführt. Es ist ein wachsender Trend, je mehr vernetzte Geräte hinzukommen.